Was ist KWK / BHKW?
Unter BHKW (Blockheizkraftwerken) versteht man ein Gerät zur gleichzeitigen Erzeugung von Strom und Wärme. Daher wird diese Art der Energieerzeugung auch Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) genannt.
Ziel der Energieerzeugung im BHKW ist es, die eingesetzte Energie (z.B. Pflanzenöl, Gas, Diesel etc.) möglichst effizient und ohne große Verluste in Strom und Wärme umzusetzen.
Bei diesem Prinzip treiben Diesel-, Gas- oder Pflanzenölmotoren Generatoren an und erzeugen Strom; gleichzeitig wird die Abwärme der Motoren über Wärmetauscher nutzbar gemacht. Diese Technik ist sehr effizient und trägt daher entscheidend zum Umweltschutz bei, weil unsere Vorräte an Erdgas und Öl geschont werden und durch den verringerten Energieeinsatz auch die Emissionen von Treibhausgasen wesentlich reduziert werden.
Warum sind BHKWs kostensparender und umweltfreundlicher als herkömmliche Heizungen?
In vielen Haushalten sind auch heute schon Brennwertheizungen im Einsatz. Diese setzen nahezu 100% der eingesetzten Energie (Primärenergie, z.B. Heizöl oder Gas) in Wärme um. Bei der zentralen Stromerzeugung allerdings entstehen hohe Verluste. Bei der zentralen Stromerzeugung in Kraftwerken, ohne weitere Nutzung der dabei entstehenden Wärme und auf Grund des Transportes, treten Verluste bis zu 2/3 der eingesetzten Ausgangsenergie auf.
Daher ist ein Ziel in der Energie- und Klimaschutzpolitik Strom dezentral, am Ort des Verbrauchs zu erzeugen. Das spart wegen der hohen Effizienz Kosten und Emissionen.
Blockheizkraftwerke sind von der Mineralöl- und Ökosteuer befreit.
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